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Einige Worte vorab

Wir helfen gerne, sagen aber auch, wenn wir nicht helfen können.
Etwas nicht zu wissen ist nicht schlimm, schlimm ist nur etwas nicht zu wissen, weil man sich nicht traut zu fragen.
Uns kann man alles fragen...

Unser Flyer zum mitnehmen

Alle wichtigen Informationen unserer Adipositas Selbsthilfegruppe (SHG) Berlin Köpenick kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

 


Flyer der Adipositas Selbsthilfegruppe Berlin Köpenick

Nächstes SHG Treffen

Die Adipositas SHG Berlin Köpenick trifft sich regelmäßig jeden 1. Donnerstag im Monat in der DRK Klinik Berlin Köpenick. Unsere Treffen sind völlig kostenlos.

 

Termin:

Raum:
Raum 1.51
Details:
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Magenbypass

Magenbypass

magenbypassManche Patienten nehmen trotz Anlage eines Magenbandes (gastric banding) und dem damit verbundenen Zwang zum Essen kleinerer Portionen nur ungenügend ab. Grund dafür kann die Aufnahme von Süßigkeiten in flüssiger Form (z.B. Limonaden) sein.

In diesen Fällen hilft der Magenbypass.

Bei diesem operativen Verfahren wird funktionell der Dünndarm verkürzt, indem eine Trennung vom Zwölffingerdarm vorgenommen wird. Anschließend wird dieser Dünndarmanteil mit einem künstlich angelegten kleinen "Vormagen" verbunden und der Zwölffingerdarmrest tiefer an den Dünndarm angeschlossen. Die Nahrungsaufnahme in den kleinen Vormagen und die Nahrungsverwertungsstrecke im Dünndarm sind reduziert (Biliopankreatische Diversion mit Duodenalswitch).


Das Prinzip dieser Operation beruht auf zwei Säulen:

Einer Verringerung der Nahrungszufuhr durch Bildung eines Schlauchmagens und zusätzlich einer Mangelverdauung. Es ist also ein Kombinationsverfahren mit biliopankreatischer Diversion (Umleitung der Verdauungssäfte über eine lange Strecke) sowie Magenverkleinerung durch eine Teilentfernung des Magens. Der "Magenpförtner" - also der Ausgang - bleibt erhalten. Der dann gebildete gemeinsame Verdauungskanal ist nur etwa 50 bis 100 cm lang und die Nahrung wird erst verspätet mit den Verdauungssäften (Galle und Bauchspeicheldrüsensekret) vermengt. Dadurch wird die Verdauung und Aufnahme hochkalorischer Nahrungsmittel wie Fett und Kohlenhydrate verringert.

Magenballon

magenballonDer Magenballon wird mittels einer Gastroskopie in den Magen eingebracht.

Wenn der Ballon im Magen entfaltet ist, simuliert er eine Füllung des Magens und so wird ein Sättigungsgefühl erzeugt. Man hat weniger Hunger. Es ist also unumgänglich, auch das Ess- und Bewegungsverhalten umzustellen.

Das System sollte nicht länger als 6 - 8 Monate im Magen verbleiben. Entfernt wird der Ballon ebenfalls mittels Endoskopie. Zuerst wurd die Flüssigkeit abgelassen, dann wird der Bakkon wieder entfernt.

 

Magenband (gastric banding)

MagenbandWährend einer Bauchspiegelung wird ein Band um den oberen Teil des Magens gelegt, welches nur geringe Mengen breiiger Speisen durchlässt. Der Patient / Die Patientin werden gezwungen gut zu kauen und verspüren früh ein Sättigungsgefühl.


Wie funktioniert das Magenband?

Das Magenband besteht aus einem elastischen Gefäß, welches - je nach Notwendigkeit - durch eine Injektion aufgefüllt wird. Das Band wird während einer Bauchspiegelung um den oberen Teil des Magens gelegt, so das der Magen in zwei Teile aufgeteilt wird, einen kleinen Teil oberhalb des Bandes mit Inhalt und dem Rest unterhalb des Bandes. Im Magenband ist ein kleiner Ballon integriert, der aufgefüllt werden kann. So kann der Durchtritt reguliert und damit auch  eine Nahrungsaufnahme gesteuert werden.

Schlauchmagen (sleeve gastrectomy)

SchlauchmagenBei dieser Operation wird ein größerer Anteil des Magens entfernt. Übrig bleibt ein etwa 2 - 3 cm dicker Schlauchmagen.

Es kommt zu einer erheblichen, dauerhaften Verringerung des Füllungsvolumens. Das bedeutet, dass ein Sättigungsgefühl entsteht, auch wenn nur geringe Nahrungsmengen aufgenommen werden.

Das "Hungerhormon" Ghrelin wird ebenso vermindert ausgeschüttet, so dass sich auch weniger "Hungergefühl" bei Patienten mit Schlauchmagen zeigt.

 

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Wir sind eine reine Informations- und Hilfsplattform und keine Ärztliche Einrichtung. Unsere erweiterten Angebote wie Vorträge von Ärzten ersetzen nicht die individuelle Beratung zwischen dem behandelnden Arzt und deren Patienten. Es besteht auch nicht die Möglichkeit von unserer Seite aus bei Patienten und Ärzten Einfluss auf verschiedene Behandlungswege, Operationen oder anderer ärtzlichen Behandlungen zu nehmen.

  Sabine Naubur

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